Abwrackprämie für Manager

Veröffentlicht am Sonntag, 12 Juli, 2009 um 14:10 von Hoppel.
Kategorien:Allgemein.

Seit Monaten beherrscht der Poker um VW und Porsche die Schlagzeilen der Wirtschaftszeitungen. Nun will wohl das arabische Emirat Katar eventuell bei Porsche einsteigen und dabei 7 Milliarden € investieren. Das ist natürlich deren gutes Recht und würde mich auch für die Beschäftigten von Porsche freuen.

Allerdings will VW auch bei Porsche rein und legte ein Angebot von “nur” 4 Milliarden € vor. Das ist, gemessen am Angebot von Katar, natürlich erheblich weniger, was man auch bei VW erkannt hat.

Und was tut man laut “Lübecker Nachrichten”?

Demnach entwickelte VW ein Steuersparmodell, mit dessen Hilfe rund eine Milliarde Euro mehr in die Porsche-Kasse fließen könne.

So ist es richtig. Erst die Milliarden € Unterstützung für die Autoindustrie (Stichwort Abwrackprämie) abkassieren und dann Steuern auf Kosten und zu Lasten des Staates (und des Steuerzahlers) sparen. Und das alles, weil sich ein Herr Piech unbedingt Porsche einverleiben will.

Haben diese Piechs und diese Manager nun vollends den Verstand verloren? Und warum höre ich keinen Aufschrei der Politiker über dieses Steuersparprogramm?

Jedem kleinen Mann (und Frau) werden unerbittlich jeder Cent an Steuern abverlangt, kleine Firmen gehen wegen den Steuerforderungen reihenweise kaputt – hier aber scheint nichts zu passieren.

Mit solchen Managern wird Deutschland wohl noch lange in der Krise stecken.

Wo eigentlich bleibt die Abwrackprämie für Manager?

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2 comments.

Anonymous

Kommentar am Sonntag, November 29, 2009.

hallo

Marius

Kommentar am Donnerstag, Februar 25, 2010.

Dieselbe Frage stellen sich viele, auch hier: http://hypercommerce.de/wann-kommt-die-abwrackpramie-fur-unsere-manager-und-politiker/

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